Der Erhalt wertvoller und vielfältiger Kulturlandschaften ist der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) wichtig. 2024 konnte sie die Landschaftspflege im Berggebiet mit 653‘000 Franken unterstützen – dank Beiträgen von Gönnerinnen und Gönnern.
Der Erhalt wertvoller und vielfältiger Kulturlandschaften ist der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) wichtig. 2024 konnte sie die Landschaftspflege im Berggebiet mit 653‘000 Franken unterstützen – dank Beiträgen von Gönnerinnen und Gönnern.
Fünf Beschwerden – vier Entscheide im Sinne der SL-FP
Krasser könnte der Gegensatz nicht sein: Hier das Bundesparlament, das die Verbandsbeschwerde stark zurückbinden will – dort die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, die mit ihren Beschwerden überwiegend Recht erhält. 2024 endeten vier von fünf Verfahren im Sinn der Beschwerde der Stiftung.
Neue Co-Geschäftsleitung der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Nach 33 engagierten und erfolgreichen Jahren gibt Raimund Rodewald seine Aufgabe als Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL-FP weiter. Die SL-FP dankt ihm für sein grossartiges Engagement. Raimund Rodewald hat seine Rolle äusserst breit wahrgenommen und für eine kontinuierlich starke Präsenz der SL-FP in der Landschaftsgestaltung gesorgt. «Seit den Neunzigerjahren war ich mit Leib und Seele für die SL-FP tätig, und ich bin froh, dass eine neue Leitung parat steht, die mein volles Vertrauen geniesst.»
Seit dem 1. November 2024 bilden Franziska Grossenbacher und Rahel Marti die neue Co-Geschäftsleitung der SL-FP. Franziska Grossenbacher ist Geografin und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Bundesamt für Landwirtschaft tätig. Seit 2016 arbeitet sie bei der SL-FP, betreut die politische Arbeit und prägt die Geschäftsstelle als stellvertretende Leiterin. Rahel Marti studierte Architektur und Raumplanung und arbeitete als Journalistin und Redaktorin bei der Zeitschrift Hochparterre. Sie war unter anderem stellvertretende Chefredaktorin und Co-Geschäftsleiterin des unabhängigen Verlags.
Die SL-FP hat ein Ampelsystem entwickelt, um die zahlreichen geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlagen aus Sicht Landschaftsverträglichkeit einzuschätzen. Sie kommt zum Schluss, dass von den aktuell vorlegenden Projekten 17 % als grün, 38 % als gelb und 45% als rot einzustufen sind.